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Abstractpreis 2015 mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit an Dr. Daniel Steinach verliehen

Daniel Steinacher schloss das Humanmedizinstudium 2014 an der Medizinischen Universität Wien ab und ist PhD-Student im Endocrinology and Metabolism-Programm. Er begann bereits im Rahmen des MDPhD-Exzellenz-Programmes im Oktober 2013 an seinem Projekt „Characterization of Metabolic and Therapeutic Properties of Modified Bile Acid Derivatives“ am Hans-Popper-Labor für Molekulare Hepatologie an der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. med. univ. Michael Trauner zu arbeiten.

Die Arbeit beschäftigt sich mit Etablierung von neuen Therapiemöglichkeiten der nicht-alkoholischen Fettleber. Diese Erkrankung umfasst ein Spektrum, welches von einer einfachen Fettleber über eine Steatohepatitis bis hin zur Leberzirrhose und Leberkrebs reicht. Trotz der guten Fortschritte in der Therapie von Diabetes Typ II, einer Krankheit, die für das Auftreten und Voranschreiten der Fettleber wichtig ist, gibt es keine zufriedenstellenden Therapieoptionen für die nicht-alkoholische Fettleber. Im Gegenteil, die Häufigkeit der nicht-alkoholischen Fettleber und deren Spätfolgen wie Steatohepatitis nimmt sogar zu. Weitere Risikofaktoren sind Übergewicht sowie Störungen im Fettstoffwechsel. Daher kann man die nicht-alkoholische Fettleber als Lebermanifestation des metabolischen Syndroms sehen. Dementsprechend bedarf es multipler Therapieansätze. Gallensäuren erreichen durch ihre physiologischen Eigenschaften als „Steroidhormone“ neben Leber und Darm auch andere Organe wie das Fettgewebe und Muskulatur, welche allesamt wichtig für den Glukose- und Fettstoffwechsel sind. Daher erforschen wir den möglichen Einsatz von Gallensäuren-Derivaten, welche von natürlich vorkommenden Gallensäuren abgewandelt wurden. Ursodeoxycholsäure (UDCA) ist die derzeit einzige im klinischen Einsatz befindliche Gallensäure, welche bereits auch Verbesserungen im Insulin-Stoffwechselweg gezeigt hat.

In dieser Arbeit haben wir Nor-Ursodeoxycholsäure (NorUDCA) untersucht, eine Weiterentwicklung von UDCA, welche bereits in anderen Krankheitsmodellen für Gallenwegserkrankungen eine deutlich potentere Wirkung als UDCA gezeigt hat. In den aktuellen Studien verbesserte NorUDCA in ob/ob-Mäusen, einem Modell für das metabolische Syndrom und Fettleber, die Leberwerte und Entzündungsmarker in der Leber und im Fettgewebe. Zudem zeigt sich eine verbesserte Glukoseverwertung und verbesserte Funktion des Fettgewebes. Diese Ergebnisse deuten an, dass NorUDCA ein möglicher neuer Therapieansatz für die nicht-alkoholische Fettleber und das metabolische Syndrom darstellen könnte.

Dr. Daniel Steinach
Dr. Daniel Steinach
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