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Abstractpreise 2011


Im Rahmen der 12. ÖAG-Jahrestagung vom 30.9. bis 1.10.2011 auf Schloss Seggau wurden nun bereits zum zweiten Mal mit Unterstützung der Firma INSUMED Ernährungskonzepte drei Abstractpreise verliehen.

Den mit 1.000 Euro dotierten 1. Abstractpreis nahm Univ.-Doz. Dr. rer. nat. Werner Zwerschke stellvertretend für seine gesamte Arbeitsgruppe für das Abstract „Die Kapazität zur Fettzelldifferenzierung ist in alten humanen adipogenen Stammzellen stark reduziert“ entgegen.
Univ.-Doz. Dr. rer. nat. Werner Zwerschke leitet die Arbeitsgruppe Zellmetabolismus und Differenzierungsforschung am Institut für Biomedizinische Alternsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Innsbruck.
Ein wichtiges Arbeitsgebiet der Forschergruppe ist das Studium der Alterung der adipogenen Stammzellen im menschlichen Fett. Dieser Prozess könnte eine wichtige Rolle bei Funktionsstörungen der Fettgewebe in alten Menschen spielen. In diesem Zusammenhang steht die prämierte Arbeit, die zeigt, dass die Kapazität zur Fettzelldifferenzierung in gealterten adipogenen Stammzellen stark abnimmt. Das trägt zum alters-assoziierten gesundheitsschädlichen Phänotyp der Fettgewebe bei (verminderte Fähigkeit zur Fetteinlagerung und verminderte Sekretion von Leptin und Adiponektin). Außerdem zeigen die Daten, dass die Adipogenese in alten ASCs bereits in einem sehr frühen Stadium der Fettzelldifferenzierung, noch vor der Induktion des PPARγ2-Gens, gestört ist.

Doz. Dr. Christoph Säly nahm den mit 500 Euro dotierten 2. Abstractpreis für das Abstract „Body Mass Index und Bauchumfang als Prädiktoren für das Auftreten von Typ 2 Diabetes bei angiographierten Koronarpatienten“ für seine Arbeitsgruppe entgegen.
Doz. Dr. Christoph Säly arbeitet als Internist bei Prim. o. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Heinz Drexel an der Abteilung für Innere Medizin und Kardiologie am Akademischen Lehrkrankenhaus in Feldkirch; seine wissenschaftlichen Projekte führt er am Vorarlberg Institut for Vascular Investigation and Treatment (VIVIT) durch. Christoph Säly hat sich vor vier Jahren an der Medizinischen Universität Innsbruck mit Arbeiten zum kardiovaskulären Risiko von Koronarpatienten mit Diabetes und metabolischem Syndrom habilitiert.
In der von der Österreichischen Adipositas Gesellschaft ausgezeichneten Arbeit untersuchte die Feldkircher Arbeitsgruppe nun die Auswirkungen des Body Mass Index (BMI) und des Bauchumfangs auf die Inzidenz von Diabetes bei Koronarpatienten. Die Studie zeigt, dass bei Koronarpatienten die Inzidenz von Diabetes sehr hoch ist (etwa 20 % über einen Zeitraum von 8 Jahren) und dass in univariaten Analysen sowohl ein hoher BMI als auch ein weiter Bauchumfang das Neuauftreten von Diabetes vorhersagen. Nach multivariater Adjustierung ist allerdings nur der Bauchumfang, nicht aber der BMI prädiktiv für die Diabetesinzidenz. Dieses Ergebnis erinnert an eine von der Arbeitsgruppe bereits beschriebene stärkere Assoziation des Bauchumfanges mit der Inzidenz vaskulärer Ereignisse bei Koronarpatienten (Int J Obes 2005; 29: 785-791).

Mit dem 3. Abstractpreis wurden Mag.a Sabine Dämon, MAS, und ihre Arbeitsgruppe für das Abstract „Schlau trinken – Initiative für ein gesundheitsförderndes Trinkverhalten an Österreichs Schulen“ ausgezeichnet.
Mag.a Sabine Dämon, MAS, ist Ernährungswissenschafterin und seit 2005 am präventivmedizinischen Institut SIPCAN – Initiative für ein gesundes Leben in Salzburg tätig. Ihr Arbeitsbereich umfasst die Gesundheitsförderung und Prävention in jedem Lebensalter und in verschiedenen Settings mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendliche bzw. Schulverpflegung, u. a. mit den Projekten „Gesundes Schulessen – einfach genial, genial einfach“, „s-bar. gemeinsam frisch genießen“ oder auch „Gesunde Ernährung im SOS-Kinderdorf". Insgesamt werden bzw. wurden von SIPCAN bereits mit mehr als 120 Schulen österreichweit gesundheitsfördernde Projekte und Aktivitäten umgesetzt.
Das Projekt „Schlau trinken“ wurde als bundesweite Initiative für ein gesundheitsförderndes Trinkverhalten an Österreichs Schulen im Herbst 2009 gestartet. Ziel ist die Optimierung des Getränkeangebots an Schulbuffets und Automaten sowie des Trinkverhaltens der SchülerInnen bzw. der gesamten Trinkkultur an Schulen. Durch eine ausschließlich „interaktive“ Betreuung über eine Website (www.schlau-trinken.at), regelmäßige E-Mail-Newsletter, Broschüren, Plakate und Materialien für den Unterricht sowie Informationen und Praxistipps für die Umsetzung wurde bisher in 45 Schulen nicht nur mit etwa 7.000 SchülerInnen aktiv zum Thema Trinken gearbeitet, sondern auch das Getränkeangebot für rund 15.000 SchülerInnen verbessert. Fast 80 % der Schulen konnten als „Schlau-trinken-Schulen“ ausgezeichnet werden. Darüber hinaus wurden von interessierten Schulen rund 60.000 Broschüren und 7.000 Plakate zum Thema richtiges Trinken bestellt.


Univ-Doz. Dr. rer. nat.
Werner Zwerschke
Bildnachweis: Privat

Priv.-Doz. Dr.
Christoph H. Säly
Bildnachweis: Privat

Mag.
Sabine Dämon, MAS
Bildnachweis: Privat
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