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Neue Studie: Jeder dritte Jugendliche in Tirol übergewichtig

Tendenz steigend - Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen sind am Vormarsch. Eine aktuelle Studie des wissenschaftliches Vorsorgeinstituts SIPCAN zeigt: bereits jedes dritte 14-15jährige Kind in Tirol ist übergewichtig oder adipös. Im Kampf gegen diese Entwicklung treffen sich österreichische ExpertInnen am 21. und 22. Oktober in Innsbruck zur 17. Jahrestagung der Österreichischen Adipositasgesellschaft.

Eine aktuelle Studie von SIPCAN, die in Kooperation mit dem Landesschulrat für Tirol, der Medizinischen Universität Wien (Institut für Sozialmedizin) und der Privatuniversität UMIT, in Tirol durchgeführt wurde, zeichnet ein düsteres Bild ab: bereits 30 % der 14-15jährigen Kinder sind übergewichtig oder adipös. Diese Zahl spiegelt einen besorgniserregenden Trend wider, denn beim dem im Jahr 2012 veröffentlichten österreichischen Ernährungsbericht, waren es nur 24 % der 7-14 Jährigen, die als übergewichtig oder adipös eingestuft wurden.

Im Rahmen der aktuellen Studie von SIPCAN, bei der über 500 Kinder im Alter von 14 und 15 Jahren untersucht wurden, wurden nicht nur Daten zur Körpergröße und dem Körpergewicht sondern auch zum Ernährungswissen und –verhalten, Bewegungsverhalten, Medienkonsum, Migrationshintergrund und sozioökonomischem Status erhoben. Dabei zeigte sich, dass Buben deutlich häufiger von Übergewicht und Adipositas betroffen sind als Mädchen. So leidet jeder dritte Bub an Übergewicht oder sogar Adipositas. Auch ein Migrationshintergrund und ein niedrigerer sozioökonomischer Status sind mit einem zu hohen Körpergewicht assoziiert.

Dass das Bewegungsverhalten ein wichtiger Faktor in der Entstehung von Übergewicht ist, konnte auch in dieser Studie wieder gezeigt werden. Normalgewichtige Kinder gaben ein deutlich besseres Bewegungsverhalten an als übergewichtige Kinder. Dabei zeigte sich auch, dass das Bewegungsverhalten von Kindern mit Migrationshintergrund bzw. niedrigerem sozioökonomischen Status als verbesserungswürdig zu betrachten ist.

Hinsichtlich des Ernährungswissens zeigte sich, dass Kinder aus ländlichen Gebieten, ohne Migrationshintergrund und die ein sehr gutes Bewegungsverhalten angeben, auch ein deutlich besseres Ernährungswissen haben. Im Ernährungsverhalten sind es vor allem Mädchen, Kinder ohne Migrationshintergrund und Kinder mit hohem sozioökonomischen Status, die ein signifikant besseres Ernährungsverhalten aufweisen.

Auch die zum Medienkonsum erhobenen Daten geben Anlass zur Beunruhigung. Mehr als zwei Drittel der befragten Jugendlichen verbringen durchschnittlich mehr als 6 Stunden täglich vor dem Fernseher, dem Computer oder mit ihrem Handy.

Es ist weithin bekannt, dass übergewichtige und adipöse Kinder langfristig ein erhöhtes Risiko haben Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes mellitus Typ 2 zu entwickeln. Auch psychosoziale Symptome wie Depressionen, Minderwertigkeitsgefühle und Isolation durch soziale Ausgrenzung sind häufig.

Im Hinblick auf den Kampf gegen krankhaftes Übergewicht treffen sich ganz aktuell am 21. und 22. Oktober 2016 ExpertInnen aus ganz Österreich zur 17. Jahrestagung der Österreichischen Adipositas Gesellschaft in Innsbruck.

sipcanPressekontakt:
Dr. Manuel Schätzer, Tel: 0664/13 82 258, Mail: m.schaetzer@sipcan.at, Web: www.sipcan.at


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