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Europaparlamentarier an der Spitze einer neuen Initiative zur Bekämpfung der europäischen Adipositas-Epidemie

(Brüssel, 26. April 2016): Mitglieder des Europäischen Parlaments haben sich an die Spitze einer großangelegten Initiative zur Bekämpfung der weiter um sich greifenden Adipositas-Epidemie in Europa gesetzt, die die Regierungen gegenwärtig mehr als 70 Milliarden Euro im Jahr an Behandlungskosten und Produktivitätsausfällen kostet.

Die Mitglieder des Europäischen Parlaments haben unter der Leitung von MdEP Alfred Sant (Malta, S&D) eine Schriftliche Erklärung mit dem Ziel der europaweiten Anerkennung von Adipositas als einer chronischen Erkrankung veröffentlicht.
Die Schriftliche Erklärung hebt im Sinne der Regel 136 der Verfahrensregeln des Parlaments die Vorhersage hervor, dass bis 2030 über 50 % der Europäer adipös sein werden. In manchen Ländern wird die Anzahl der Menschen, die übergewichtig oder fettleibig sind, möglicherweise sogar 90 % überschreiten.

„Es wird bereits jetzt geschätzt, dass Adipositas die Europäische Union jährlich 70 Milliarden Euro an Behandlungskosten und Produktionsausfällen kostet“, so Sant. „Die Gesamtlast ist möglicherweise sogar noch hoher, da Adipositas viele andere Krankheiten verursacht, einschließlich Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankung sowie gewisser Krebsarten.

„Eine Verbesserung von Prävention und Behandlung von Adipositas wird spürbare Ersparnisse im Gesundheitsbereich ermöglichen und zudem das Leiden Millionen Betroffener lindern“, sagte er.

Im Rahmen einer Ansprache anlässlich einer Veranstaltung zum Gesunden Frühstück, die heute (26 April) am Europäischen Parlament für dessen Mitglieder abgehalten wurde, um die Erklärung zu lancieren, betonte Sant, Adipositas sei komplex und werde von vielen unterschiedlichen Faktoren ausgelöst, einschließlich medizinischer, kultureller und sozioökonomischer Dynamiken.

„Da dies der Fall ist, besteht dringender Handlungsbedarf, Adipositas als Krankheit anzuerkennen, um so eine bessere Mobilisierung von Ressourcen sicherzustellen, wenn es um die Prävention, Behandlung und Versorgung der Krankheit geht“, sagte er.
Unter den anderen Rednern an der Veranstaltung waren Dr. Roberto Bertollini, Chefwissenschaftler und Repräsentant der WHO bei der EU; Dr. Nathalie Farpour-Lambert, angehende Präsidentin der European Association for the Study of Obesity (EASO); und Ellen Govers von der European Federation of the Associations of Dietitians.
Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge müssen sowohl die Gesellschaften als auch die Regierungen handeln, um der wachsenden Adipositas-Epidemie Einhalt zu gebieten. „Nationale politische Konzepte sollten Gelegenheiten zu verstärkter körperlicher Aktivität fördern und bereitstellen und die Leistbarkeit und Verfügbarkeit von und den Zugang zu gesunder Nahrung verbessern. Sie sollten außerdem den Einschluss unterschiedlicher Regierungseinrichtungen, der Zivilgesellschaft, des Privatsektors und anderer Beteiligter fördern.“

Die Europaparlamentarier, welche die Schriftliche Erklärung gemeinsam mit Sant initiiert haben, sind Enrico Gasbarra (S&D), Marc Tarabella (S&D), Fabio Massimo Castaldo (EFDD), Patricija Šulin (EVP), Giovanni La Vie (EVP), Tomáš Zdechovský (EVP), Ivan Jakovčić (ALDE), Edward Czesak (EKR) und Ángela Vallina (GUE/NGL).
Das Gesunde Frühstück wurde in Gemeinschaft mit der European Association for the Study of Obesity (EASO) in Vorbereitung auf den Welt-Adipositas-Tag am 21. Mai abgehalten.

Mehr Informationen
finden Sie auf der Website des Welt-Adipositas-Tages: www.europeanobesityday.eu; der European
Association for the Study of Obesity (EASO) www.easo.org; und der Weltgesundheitsorganisation
www.euro.who.int/en/health-topics/noncommunicable-diseases/obesity.

 

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