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Fünf grundlegende Anregungen für AllgemeinmedizinerInnen

Posted Oct 8 2015 by EASO Secretariat in EASO, EASO Obesity Expert, Patient Council

Fünf grundlegende Anregungen für AllgemeinmedizinerInnen

Author: Dominique Durrer

Schwerpunkt auf Kommunikation mit Ihrer PatientInnen und deren Motivation. Kommunikation und Motivation sind essenziell für ein produktives Verhältnis zwischen Arzt und Patient und sie sind insbesondere im Umgang mit adipösen PatientInnen wichtig. Motivational Interviewing (MI) ist eine geeignete, effiziente Technik, um PatientInnen beim Ändern ihres Lebensstils zu helfen. MI ist patientenzentriert, respektvoll, urteilsfrei und empathisch. Mit offenen Fragen und Valorisierung werden AllgemeinmedizinerInnen in die Lage versetzt, ihren PatientInnen dabei zu helfen, die eigenen Probleme zu identifizieren und an ihnen zu arbeiten, ihrem Leidensdruck Ausdruck zu verleihen und ihre eigenen Lösungswege zu definieren.

Keine Stigmatisierung. AllgemeinmedizinerInnen dürfen nicht stigmatisieren, weder in Bezug auf Geschlecht noch auf Ethnizität, Religion, sozioökonomischen Status oder persönliche Morphologie. Dies gilt für sämtliche adipöse PatientInnen und ist besonders wichtig für Kinder und Heranwachsende, die in der Schule stigmatisiert werden, was einen erheblichen Leidensdruck zur Folge hat.

Geben Sie PatientInnen die Möglichkeit, ihr eigener Spezialist zu werden! AllgemeinmedizinerInnen sollten PatientInnen ermutigen, diejenigen Gebiete zu identifizieren und zu wählen, auf denen sie arbeiten möchten und auf denen sie in der Lage sind, ihr Verhalten erfolgreich zu ändern.

MedizinerInnen sollten in spezifischen psychologischen, für Adipositas relevanten Aspekten geschult sein und sollten mit den adipösen PatientInnen vom Erstgespräch an psychologische Aspekte erforschen. Kontinuierliche Fortbildungsangebote können AllgemeinmedizinerInnen entsprechend schulen. Der Allgemeinmediziner muss insbesondere auf Essstörungen und Depression achten und sollte auch mit den PatientInnen an deren Selbstachtung, Selbstbejahung und Wohlbefinden arbeiten. Wo dies angemessen ist, sollte zusätzliche psychologische Unterstützung beigezogen werden. Diese These trifft auch auf die Arbeit mit Kindern und Heranwachsenden zu.

Körperliche Bewegung ist für adipöse PatientInnen besonders wichtig. Im Rahmen der Grundversorgung sollten MedizinerInnen daran erinnern, dass regelmäßige körperliche Bewegung einen Hauptfaktor bei der Vorbeugung gegen Komplikationen darstellt, da aktive adipöse PatientInnen ein geringeres vorzeitiges Mortalitätsrisiko haben als inaktive normalgewichtige PatientInnen.

 

 

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