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Adipositas Akademie
Modul I
Modul III
08.10.2010, Graz

11. ÖAG-Jahrestagung
Schloss Seggau
29.-30. Oktober 2010

> Abstracteinreichung
   (bis 1. August 2010)

Nein zur Stigmatisierung von adipösen Menschen

Adipositas ist eine Krankheit und braucht gesamtgesellschaftlichen Lösungsansatz
Meldungen aus Großbritannien sorgen auch in Österreich für heftige Diskussionen: Das britische Gesundheitsministerium möchte, dass ÄrztInnen Menschen mit Adipositas zukünftig als "fett" bezeichnen, um sie zum Abnehmen zu motivieren. Diese Stigmatisierung und Diskriminierung ist klar abzulehnen.

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#www.obesityday.eu

"Adipositas macht vor Österreich genauso wenig halt, wie die Aschewolke"
Die ÖAG unterstützt den Ersten European Obesity Day am 22.05.2010 unter dem Motto 5-10

Wien, 19. Mai 2010

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11. ÖAG- Jahrestagung
Schloss Seggau 29.-30. Oktober 2010

Kongresspräsidentin:
Univ. Prof. Dr. Anita Rieder
Institut für Sozialmedizin
Zentrum für Public Health
Medizinische Universität Wien

Tagungsthemen:
- Gender hat Gewicht
- Adipositas im Kindes- und Jugendalter
- Adipositas und Gewicht im Alter
- Maßgeschneiderte Bewegungstherapie
- Adipositas und Arbeitsplatz
- Homo metabolicus
- Gewichtsneutrale Diabetestherapie
- Adipositasparadoxon
- Gesunde Lebensmittel im Focus
- VLCD-s im Focus
- Nationaler Aktionsplan Adipositas?
- Integrierte Versorgung und bariatrische Chirurgie

Tagungsgebühren:

- Fachärzt/in/Allgemeinmediziner/in: 120,- EUR
- Mitglied der ÖAG: 100,- EUR
- Ernährungswissenschafter/in, DiaetologIn, Pflegepersonal,
   Freie ReferentenInnen: 90,- EUR
- StudentInnen Kostenfrei (nur mit gültigem Studentenausweis)

Anmeldeformular (PDF - 104KB)

Tagungsbüro:
Österreichische Adipositas Gesellschaft
Frau Simone Posch, BA
Währingerstr. 76/13
A- 1090 Wien
E- Mail: office@adipositas-austria.org
Tel: 0650/7703378
Fax: 0043 (1) 264 5229

Fachausstellung:
Medizinische Ausstellungs- und Werbegesellschaft
Freyung 6
1010 Wien
Tel: 01/53663-42
Fax: 01/535 60 16
maw@media.co.at

Abstracteinreichung:
Bitte reichen Sie Ihre Abstracts bis 1. August 2010 mit diesem Formular (.doc - 237KB) an die Mailadresse: office@adipositas-austria.org ein.

Ehrenschutz:

  • Alois Stöger diplomé, Bundesminister für Gesundheit
  • European Association for the Study of Obesity (EASO)
  • Mag. Karin Kadenbach, Mitglied des Europäischen Parlaments
  • Mag. Othmar Karas, Mitglied des Europäischen Parlaments

Vorwort:

Übergewicht und Adipositas werden als Hauptgesundheitsprobleme dieses Jahrhunderts angesehen. Es handelt sich um das weltweit am schnellsten wachsende Gesundheitsrisiko. Dieses Problem betrifft fast alle westlichen Industriestaaten, auch aber zunehmend wirtschaftlich aufstrebende Gesellschaften in ehemals ärmeren Ländern (Österreichischer Adipositasbericht 2006).

Die Frage nach der Zahl der Übergewichtigen und Adipösen in Österreich lässt sich zumindest derzeit nicht mit einer einzigen Ziffer beantworten. Jedoch haben wir eine sehr genaue Vorstellung der Dimensionen in denen wir uns bewegen, wohin die Trends gehen und welche Personengruppen stärker betroffen sind als andere.

Der Österreichische Adipositasbericht 2006 hat viele Daten gezeigt, doch dies kann und konnte nur die Basis für die Diskussion sein, für klinische Relevanz, die Public Health Relevanz und die damit verbundenen notwendigen Strategien, einschließlich epidemiologischer und ökonomischer Aspekte.

Ein immer wieder kehrendes Ergebnis aller Diskussionen und Berichte, so auch des Adipositasberichtes 2006 und des Diabetesberichtes 2004 war und ist die Frage nach der Evidenz und Umsetzbarkeit von Public Health Strategien und Aktivitäten zur Prävention und nachhaltigen Ergebnissen der Betreuung. Diese Frage ist mehr als notwendig und besonders wesentlich ist es, Evidenz-basiert an diese Frage heranzugehen, beziehungsweise in manchen Bereichen die Weichen dafür zu stellen. Der 2010 vom Bundesministerium für Gesundheit veröffentlichte „Nationale Aktionsplan Ernährung“ wird auch als Instrumentarium dafür zu diskutieren sein.

„Gender hat Gewicht“ ist ein zentrales Statement des diesjährigen Kongresses, u.a. soll Adipositas aus dem Blickwinkel der „Männergesundheit und der Frauengesundheit beleuchtet werden. Weitere Hauptsitzungen widmen sich Risikoassoziationen zwischen Lebensalter und Adipositas, wie dem Adipositasparadoxon im Alter, oder den Fragestellungen leitliniengerechter Adipositatherapie bei Kindern, sowie Erfahrungen in der Versorgung übergewichtiger und adipöser Patientinnen und Patienten im Gesundheitssystem. Die Möglichkeiten und Grenzen von Adipositasmedikamenten und ein Update der Therapie des metabolischen Syndroms sind ebenso wie die bariatrische Chirurgie Teil des Programmes . Diskutiert werden auch die Möglichkeiten des Einsatzes von VLCD-s . Im Rahmen des Kongresses wird es auch ein praktisches Angebot für die TeilnehmerInnengeben, die die „Zeit zum Bewegen“ nicht zu kurz kommen lässt.

Es gibt nicht die homogene Bevölkerung, die wir mit der immer gleichen Therapie, Betreuung, Präventionskampagne und gesundheitspolitischen Strategie gleichermaßen erreichen können. Der diesjährige Kongress der Österreichischen Adipositasgesellschaft spannt einen Bogen zwischen Forschung und täglicher Praxis, zwischen etablierten Leitlinien zur Betreuung der Patientinnen und Patienten und „Evidenzsuche“, zwischen Public Health und klinischer Betreuung.

So freuen wir uns auf eine spannende und gestaltende wie netzwerkbildende Diskussion mit Ihnen als Teilnehmerinnen und Teilnehmern und Referentinnen und Referenten im Rahmen des Kongresses und im Rahmen des traditionellen Gesellschaftsabends der ÖAG.

Ihre
Univ.Prof.Dr.Anita Rieder
Präsidentin des ÖAG Kongresses 2010 und der ÖAG


Vorläufiges Programm:

Freitag, 29.10.2010
  Großer Saal Styriasaal
9.00-9.15 Eröffnung durch die Präsidentin  
9.15-10.45 Sitzung 1: Gender hat Gewicht

Männergesundheit in Europa

Frauengesundheit: gewichtige Aspekte

„Nach Herzenslust leichter leben". Projekt des Wiener Frauengesundheitsprogrammes

 
10.45-11.15 PAUSE
11.15-12.15 Symposium 1  
12.15-13.00 MITTAGSPAUSE
13.00-14.30 Sitzung 2: Adipositasmanagement im Kindes-und Erwachsenenalter

Adipositasleitlinien für Kinder

KOPS Kiel Obesity Prevention Study

Abnehmen mit der Sozialversicherung: 5- Jahresdaten aus dem Gesundheitsförderungsprogramm der NÖGKK

Freie Vorträge 1
14.30-15.00 PAUSE
15.00-15.45 Sitzung 3:

Möglichkeiten und Grenzen neuer Adipositasmedikamente

 
15.45-16.30 Sitzung 4: Therapie des metabolischen Syndroms

Gewicht als primäres Therapieziel

Bewegung als primäres Therapieziel

Freie Vorträge 2
16.30-17.00 PAUSE
17.00-18.00 Symposium Novartis  
18.00-19.00 Zeit zum Bewegen

Workshop Theraband: Krafttraining für adipöse Menschen in der Praxis

19.30 Abfahrt Gesellschaftsabend


Samstag, 30.10.2010
  Großer Saal Styriasaal
9.00-10.30 Sitzung 5: Adipositas zwischen Arbeitsplatz und Umwelt Sitzung 6: VLCD-s im Focus
10.30-11.00 PAUSE
11.00-12.30 Sitzung 7: Adipositas und Gewicht im Alter

Adipositasparadoxon

Gewichtsmanagement im Alter

Sitzung 7:

Bariatrische Chirurgie interdisziplinär

Was wünscht sich der/die bariatrische Chirurg/in vom/von der Internist/In?

Was wünscht sich der/die InternistIn vom/von der bariatrischen ChirurgIn?

Substitutionstherapie nach bariatrischer Operation

12.30-13.00 Generalversammlung der ÖAG


Editorial

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher unserer Website,

wir freuen uns über Ihr Interesse an der Österreichischen Adipositas Gesellschaft!

Die Österreichische Adipositas Gesellschaft ist die medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft in der sich unter dem Motto „Gewicht ist uns wichtig“ Expertinnen und Experten zusammengefunden haben, deren zentrale Anliegen nicht nur die Forschung und der wissenschaftliche Austausch auf diesem Gebiet, sondern insbesondere auch die Verbesserung der medizinischen Versorgung der Betroffenen sind.

Adipöse Patientinnen und Patienten sind in der öffentlichen Wahrnehmung unterrepräsentiert, werden in unserem Gesundheitssystem häufig gar nicht als Patientinnen und Patienten anerkannt. Die Österreichische Adipositas Gesellschaft versteht sich vor allem als „Anwältin“ dieser Patienten.

 
Univ.-Prof. Dr. Anita Rieder
Univ.-Prof. Dr.
Anita Rieder

Adipositas (krankhaftes Übergewicht) ist eine ernsthafte Erkrankung!
Mit Adipositas sind häufige Begleit- und Folgeerkrankungen wie etwa Bluthochdruck, Diabetes (Zuckerkrankheit), erhöhte Blutfette aber auch Krebserkrankungen und damit auch eine hohe Krankheits- und Sterblichkeitrate der Betroffenen in allen Industrieländern verbunden.

Die zunehmende Häufigkeit der Adipositas könnte auch in Österreich, wie in anderen Industrieländern, dazu führen, dass die Lebenserwartung in Zukunft rückläufig sein könnte.
Der erste Österreichische Adipositasbericht 2006 (PDF - 354 Seiten/5,7MB) zeigt mit seinen erschreckenden Zahlen klar auf, dass Österreich hier keine Ausnahmen bildet.

In den nächsten Jahren setzt sich die Gesellschaft zum Ziel, vor allem zur Ausbildung für Ärztinnen und Ärzte und Gesundheitsberufe beizutragen, praxisorientierte Aspekte spezifisch auf adipöse PatientInnenen abgestimmt, zu vermitteln und die Bevölkerung über Risiken, Präventionsmöglichkeiten und professionelle Therapie zu informieren.

Betroffenen, KollegInnen und Medien möchte der Vorstand der ÖAG ein spezielles Service bieten. Falls Sie Fragen zur Prävention, Diagnose und Behandlung von Adipositas haben, senden Sie ein Mail an office@adipositas-austria.org. Wir werden Ihre Fragen gerne so rasch wie möglich beantworten.

Mit freundlichen Grüßen,

Univ.-Prof. Dr. Anita Rieder
(Präsidentin der ÖAG)

ÖAG - Österreichische Adipositas Gesellschaft
www.abbott.com
www.merck.at
www.pfizer.co.at
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